Sommer? Naja, wohl eher kalendarisch …

… aber es dampft halt sehr schön, wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist, wie hier auf einer privaten Feier am gestrigen Samstag.

Im Einsatz waren die Oberurseler 01 und unsere 56. Ebenfalls gesichtet: Köf´s, Canadian Pacific und andere.

Hier mal ein bißchen Erklärung, warum es so schön dampft (Quelle Wikipedia):

Sättigung von Gasen am Beispiel des Wasserdampfs

Sättigungsdiagramm von Wasserdampf

Wasserdampf ist dann gesättigt, wenn er nicht mehr fähig ist, seine eigene Konzentration in der Luft weiter zu erhöhen, da diese schon die maximale Luftfeuchtigkeit mit sich trägt. Synonym verwendbare Begriffe für die Sättigung des Wasserdampfs sind:

  • ein herrschendes thermodynamisches Gleichgewicht
  • angeglichene chemische Potentiale von Wasserdampf und flüssigem Wasser
  • 100 % relative Luftfeuchte
  • Taupunktdifferenz gleich Null bzw. Temperatur gleich dem Taupunkt
  • Sättigungsdefizit gleich Null bzw. Dampfdruck gleich dem Sättigungsdampfdruck

Durch das Abkühlen der Luft unter den Taupunkt, ohne dass dabei Kondensation (Nebel, Wolke) eintritt, kommt es zu einer Übersättigung. Grund hierfür ist das Fehlen von Kondensationskeimen, also Aerosolen wie etwa Staub- oder Eispartikel. Da in der Regel jedoch meist Kondensationskeime vorhanden sind, treten in der Erdatmosphäre kaum Übersättigungen von mehr als einem Prozent auf. Die Tabelle weiter unten enthält einige beispielhafte Werte zur Sättigungsmenge des Wasserdampfs als Funktion der Temperatur aus D. Sonntag (1982). Es muss hierbei aufgrund der unterschiedlichen Werte des Sättigungsdampfdrucks unter einer Temperatur von 0 °C danach unterschieden werden, ob eine Wasser- oder eine Eisoberfläche vorliegt. Man bezeichnet die Sättigungsmenge oder auch Sättigungskonzentration des Wasserdampfes ferner als maximale Luftfeuchte.